Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
Antrag, wenn eine Frist unverschuldet versäumt wurde — für Österreich, kostenlos als Vorschau testen.
In vielen Verfahren muss der Antrag innerhalb von 2 Wochen ab diesem Datum gestellt werden, in manchen gilt eine abweichende Frist. Im Zweifel den Antrag sofort stellen.
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Rechtsgrundlage und Frist in Österreich
Das berücksichtigt die KI, wenn sie „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ für Österreich schreibt:
- § 71 AVG (allgemeines Verwaltungsverfahren, im Verwaltungsstrafverfahren über § 24 VStG anwendbar): Wiedereinsetzung, wenn die Partei glaubhaft macht, dass sie durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis verhindert war, die Frist einzuhalten, und sie kein Verschulden oder nur ein minderer Grad des Versehens trifft
- § 33 VwGVG gilt statt § 71 AVG bei versäumter Beschwerdefrist gegen einen Bescheid, ausgenommen Abgabensachen (dort gilt § 308 BAO); Voraussetzungen: unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis, höchstens ein minderer Grad des Versehens; der Antrag ist bei der Behörde einzubringen, solange die Beschwerde dem Verwaltungsgericht noch nicht vorgelegt wurde, danach beim Verwaltungsgericht
- Frist: Der Antrag ist binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses zu stellen (§ 71 Abs. 2 AVG, § 33 Abs. 3 VwGVG), in Abgabensachen binnen drei Monaten nach Aufhören des Hindernisses (§ 308 Abs. 3 BAO).
- Die versäumte Handlung (z.B. die Beschwerde oder der Einspruch) ist gleichzeitig mit dem Antrag nachzuholen
Im Einzelfall zählen die Angaben deiner Behörde — bei einem Bescheid vor allem dessen Rechtsmittelbelehrung. Amtsexperte ersetzt keine Rechtsberatung.
Du brauchst das Schreiben für Deutschland? Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand für Deutschland
„Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ in Österreich: So gehst du vor
Wer zuständig ist
Der Antrag geht an die Behörde, bei der die versäumte Handlung vorzunehmen war (§ 71 Abs. 4 AVG). Bei einer versäumten Beschwerdefrist reichst du ihn bis zur Vorlage der Beschwerde bei der Behörde ein, die den Bescheid erlassen hat, danach beim Verwaltungsgericht, und diese Stelle entscheidet auch (§ 33 Abs. 3 und 4 VwGVG); für Abgabenbescheide gilt stattdessen § 308 BAO mit einer Antragsfrist von drei Monaten.
Das muss im Schreiben stehen
- Bezeichne den Bescheid mit Datum und Geschäftszahl und die Frist, die du versäumt hast.
- Beantrage ausdrücklich die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.
- Schildere das unvorhergesehene oder unabwendbare Ereignis konkret und mit Zeitraum.
- Lege dar, warum dich kein Verschulden oder nur ein minderer Grad des Versehens trifft.
- Gib an, wann das Hindernis weggefallen ist, damit die Rechtzeitigkeit deines Antrags prüfbar ist.
- Beantrage bei Bedarf, dem Antrag aufschiebende Wirkung zuzuerkennen (§ 71 Abs. 6 AVG, § 33 Abs. 4 VwGVG).
Diese Nachweise erwartet die Behörde
- Ärztliche Bestätigung oder Aufenthaltsbestätigung des Spitals mit genauem Zeitraum.
- Das Kuvert des Bescheids oder die Verständigung über die Hinterlegung, damit das Zustelldatum feststeht.
- Belege über eine Ortsabwesenheit wie eine Reisebuchung; konntest du deshalb nicht rechtzeitig von der Hinterlegung erfahren, wird die Zustellung erst an dem auf deine Rückkehr folgenden Tag wirksam, an dem du den Bescheid innerhalb der Abholfrist beheben könntest (§ 17 Abs. 3 ZustG).
- Schriftliche Bestätigungen von Personen, die das Ereignis bezeugen können.
Die häufigsten Fehler
- Den Antrag an eine unzuständige Stelle schicken: Sie leitet ihn nach § 6 AVG auf deine Gefahr weiter; kommt er zu spät an, ist er verspätet, und gegen die Versäumung der Antragsfrist gibt es keine Wiedereinsetzung (§ 71 Abs. 5 AVG, § 33 Abs. 6 VwGVG).
- Gründe nennen, die die Behörde schon bei einem Antrag auf Fristverlängerung als unzureichend befunden hat: Darauf lässt sich der Antrag nach § 71 Abs. 7 AVG nicht stützen, er wird abgewiesen.
- Nur pauschal schreiben, du seist krank gewesen: Ohne konkrete Angaben und Belege ist das Ereignis nicht glaubhaft gemacht und der Antrag wird abgewiesen.
Was danach passiert
Die Behörde muss ohne unnötigen Aufschub, spätestens sechs Monate nach Einlangen entscheiden (§ 73 Abs. 1 AVG). Bewilligt sie die Wiedereinsetzung, tritt das Verfahren in die Lage vor der Versäumung zurück und die nachgeholte Handlung, etwa die Beschwerde, wird behandelt (§ 72 Abs. 1 AVG, § 33 Abs. 5 VwGVG). Gegen einen abweisenden Bescheid ist in der Regel Beschwerde an das Verwaltungsgericht möglich (Art. 130 Abs. 1 Z 1 B-VG); welches Rechtsmittel in welcher Frist offensteht, nennt die Rechtsmittelbelehrung.
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Was brauchst du für „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“?
Halte diese Angaben bereit — das Formular führt dich Schritt für Schritt durch:
- Dein Name
- Deine Adresse
- Name der Behörde
- Adresse der Behörde
- Welche Frist wurde versäumt?
- Datum, an dem das Hindernis wegfiel
- Warum konnte die Frist nicht eingehalten werden?
Gratis-Vorlage, Amtsexperte oder Anwalt?
Eine Vorlage aus dem Internet hat leere Klammern zum Selbst-Ausfüllen. Amtsexperte schreibt „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ mit deiner Begründung und der Rechtsgrundlage für Österreich.
| Kriterium | Gratis-Vorlage | Amtsexperte | Anwalt |
|---|---|---|---|
| Preis | Kostenlos | 9,90 € einmalig inkl. USt | 150–400 € + |
| Auf deinen Fall zugeschnitten | Nein — Textbaustein zum Ausfüllen | Ja — die KI formuliert jeden Satz neu | Ja |
| Rechtsgrundlage für Österreich | Oft veraltet oder zu allgemein | Passend zu Land und Behörde | Ja |
| Fertig in | — | unter 1 Minute | Tage bis Wochen |
| Termin nötig | Nein | Nein | Meistens ja |
Häufige Fragen zu „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“
Welche Frist gilt für „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ in Österreich?
Der Antrag ist binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses zu stellen (§ 71 Abs. 2 AVG, § 33 Abs. 3 VwGVG), in Abgabensachen binnen drei Monaten nach Aufhören des Hindernisses (§ 308 Abs. 3 BAO).
Gibt es „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ auch für Deutschland?
Ja. Im Formular kannst du Deutschland wählen — die KI verwendet dann die dortigen Rechtsgrundlagen, Fristen und Behördenbezeichnungen. Die Seite für Deutschland findest du auf amtsexperte.de.
Was kostet „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ bei Amtsexperte?
Die Vorschau mit Wasserzeichen ist kostenlos. Das fertige Dokument ohne Wasserzeichen kostet einmalig 9,90 € — kein Abo.
Ist „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ nur eine Vorlage zum Ausfüllen?
Nein. Anders als eine Gratis-Vorlage schreibt die KI „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ individuell für deinen Fall neu — mit deiner konkreten Begründung statt Textbausteinen und der passenden Rechtsgrundlage für Österreich.
Wie lange dauert die Erstellung von „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“?
In der Regel weniger als eine Minute, nachdem du das Formular ausgefüllt hast.
Brauche ich für „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ einen Anwalt?
Für die meisten Standardfälle nicht. Bei besonders komplexen oder strittigen Sachverhalten empfehlen wir zusätzlich eine anwaltliche Prüfung.
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